Zurueck zum Herzen

Adelmut von Calan

erstgeborene Tochter des Herrn von Himmelswehr
in Sambur Markgräfin von Calan
 
 
Geleit
Land
Volk
Adel
Wappen
Weistum
Dank

Adelmut wird 1558 nach dem Schwur (2058 n.Kr./8 n.d.F.) in Haus Calan in Goldrain am Frühlingspfad geboren. Als Erstgeborene trägt sie den Namen "von Calan".
    1564 n.d.S. stirbt ihre Mutter Adelheid von Nieder-Reichenbach. Im Sommer 1579 bahnt ihr Vater Starkhand ihre Vermählung mit dem Sohn seines Rivalen Lorenz von Taufers an, um den Frieden zwischen den Sippen zu sichern. Sie widersetzt sich und geht im Herbst desselben Jahres nach Sambur, weil sie im neuen Clanthon die Zukunft sieht.
    Nach kurzer Wanderschaft verschlägt es sie zu einer Gruppe Geächteter, die im Einhornwald ihr Dasein fristen mit Raub und Mord. Sie beschließt, sich um die Gesetzlosen zu kümmern und gibt der Gemeinde Regeln. Bald darauf begegnet sie dem Grauwolf dem Weissen, einem Clanthern, der, von Corrinis kommend, mit einer Bande von 40 Kriegern im Wald Unterschlupf sucht. Sie verbindet sich mit ihm, der sich fortan Maske Robard nennt und als Räuber verbrecherischen Clanthern nachstellt.
    2081 n.Kr./31 n.d.F. steht Clanthon im Krieg mit Albyon und Erainn und Adelmut zieht in Gesellschaft des Kaspian von Klingen zu Hadloub nach Peutin. Sie kämpft in der Stadt, als diese vom Zorn der Götter vernichtet wird. Anschließend eilt sie von Ahnungen getrieben nach Calan, wo sie ihren Vater sieht, der bei dem Versuch, den fliehenden Möllbarth zu töten, schwer verwundet wird. Sie sagt sich von ihm los, weil er die Hoffnung des Landes verraten habe, und kehrt in den Wald zurück. Zwei Jahre darauf kommen zahlreiche Gesetzlose beim Aufstand der Clanthonier ums Leben.

Im Langen Winter (2083/1583/33) wird Adelmuts und Robards Sohn Aistulf gteboren. Wenig später verschwindet Robard spurlos.Adelmut beschließt, den Wald zu verlassen und geht nach Peutin, wo sie vor dem Kronrat ihren Vater für tot erklärt und Anspruch erhebt auf den Titel der Markgräfin von Calan, ausdrücklich sich auf ihr Geburtsrecht berufend, was großen Unmut hervorruft. Sie erhält den Titel, bezieht Quartier in Peutin und wird bald darauf nicht mehr gesehen.
    Nach dem Winter erwirbt Adelmut ein Haus in der Nähe von Andelkrag, das Kriegsversehrte aufnimmt und als "Friedenshaus" bekannt wird, geführt von der Dame Brunhild – Adelmut gebraucht ihren wahren Namen nicht mehr, um den Nachstellungen ihres Vaters zu entgehen.
    Als Aistulf fünf Jahre alt ist, erreicht sie eine Botschaft ihres Vaters, in der er sie um Verzeihung bittet. Sie treffen sich auf den Flanken des Grampian. Adelmut sagt zu, daß Aistulf Starkhands Erbe sein kann, sofern er ihr den Schlüssel zum Kevedal überläßt – das Auge halte ihn gefangen, sagt sie. Er willigt ein, stellt aber die Bedingung, daß sie den Titel der Markgräfin von Calan aufgibt.


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