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Thile Molsberg

Allerlei Kunde - Dhanndhcaer
 
 
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Thile Molsberg, geboren irgendwann in den Jahren 8 bis 12 nach der Finsternis, ist ein junger Gemeiner aus Calan, der Starkhand durch besondere Wißbegier auffiel. Obgleich schön und schlank an Gestalt, taugte er wenig für körperliche Arbeit auf dem Feld oder im Haus, stahl sich vom Dienst davon und wurde schließlich dabei ertappt, wie er sich in der Bibliothek von Haus Calan heimlich Bücher "auslieh" – Thile hatte sich selbst das Lesen beigebracht.
    Starkhand ließ Thile von seinen eigenen Gelehrten ausbilden und überließ ihm sogar ein gothorisches Haus in Dhanndhcaer (seit 1592 n.d.S. Dinas Ulmor), damit der junge Mann dort nach der Geschichte des Landes forsche, wo ausserhalb von Calan am meisten davon zu finden sein könnte.

Die Studien haben Molsberg zu einer anerkannten Größe in der Überlieferung der Rechte gemacht. In den Jahren 1587/88 n.d.S. (2087/88 n.Kr./37/38 n.d.F.) ist er maßgeblich an der Ausarbeitung eines Abkommens zwischen Tir Thuatha und dem neuen Clanthon beteiligt. Neben Handelserleichterungen enthält das Abkommen Regeln für den besonderen Umgang mit thuathischen Edlen, die in Sambur straffällig werden. Molsberg erstritt von der Peutiner Markgräfin Adikema das Recht, eine feste thuathische Gesandtschaft mit bewaffneter Mannschaft in den Mauern der Stadt zu errichten.
    Berüchtigt sind seine spitze Zunge und sein Mangel an Respekt: Er greift in seinen Schriften gekrönte Häupter an und scheut auch nicht davor zurück, Gelehrte wie den legendären Meroin in Frage zu stellen. Seine Ausführungen zu den agenirischen Völkerschaften sind – gelinde gesagt – umstritten.


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