Zurueck zum Herzen

Uldine von Latsch

Herrin von Kastelbell
 
 
Geleit
Land
Volk
Adel
Wappen
Weistum
Dank

Uldine von Latsch wird um das Jahr 1546 n.d.S. (2046 n.Kr.) als Tochter eines Schafhirtenpaares auf der Marcheggalpe geboren. Im Alter von 13 Jahren wird sie vom ältesten Sohn derer von Latsch zur Notzucht gewzungen und geschwängert. Um sich eine verlustreiche Verhandlung vor dem Landtag zu ersparen, bieten die von Latsch den Hirten an, die Tochter mit dem Übeltäter zu vermählen und überlassen ihr und ihren Eltern ein Haus am Frühlingspfad. Uldines Eltern willigen ein; sie beziehen das Haus Kastelbell, wo Uldine eine Totgeburt erleidet.
    Der so dem Gericht entkommene Sohn von Latsch erscheint zwei Jahre später überraschend zu nachtschlafender Zeit in dem Haus und fordert sein Recht als Gemahl. Er verläßt das Haus am Morgen als toter Mann. Uldine wird von seiner Familie des Giftmordes angeklagt, weil Gerüchte die Runde machen, sie sei in der Kräuterkunde beschlagen. Die von Latsch hetzen ihr und ihren Eltern einen gedungenen Mob auf den Hals; die Eltern kommen zu Tode.
    1562 n.d.S. wird der Fall vor dem Landtag verhandelt. Uldines Schuld wird nicht bewiesen, der Landtag erklärt sie für unschuldig. Des befohlenen Totschlages an den Eltern wegen zieht Starkhand als Gerichtsherr die Güter und Rechte derer von Latsch ein; einen Teil, darunter reiche Obstpflanzungen am Frühlingspfad, überläßt er der nun 16jährigen Hirtentochter. Ihr durch die Vermählung erworbener niederer Adel wird anerkannt.

In späteren Jahren wird gemunkelt, Starkhand pflege eine Liebschaft mit der Latscherin. In der Tat verkehren sie oft miteinander, Uldine zählt als Erwachsene zu seinen Beratern und erwirbt Verdienste in der Kräuterkunde. Über die Natur ihres Verhältnisses reden sie nicht.


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