Zurueck zum Herzen Die Zaehlung der Jahre
so wie die Schriftkundigen sie nach der Betrachtung der Überlieferung
und nach eigener Weisheit erkennen
 
 
Geleit
Land
Volk
Adel
Wappen
Weistum
Dank

Vor der Zählung der Jahre

vor der Zeit
Die Vorfahren der Illyäer besiedeln den warmen Süden Agenirons. Aus dem Nor drängten neue Völker aus dem heutigen Waligoi nach Ageniron. Ihren Eigenarten nach wurden sie grob in Gothori und Thuatha geschieden.
In Calan treffen thuathische Hirten auf die die letzten Ureinwohner. Später brechen Verbände junger Kriegerinnen und Krieger gemischter Herkunft, die sich Sueben nennen, immer wieder in die Bergländer ein. Sie werden seßhaft und gründen neue Sippen, breiten sich über die Höhen aus und nehmen Calan in Besitz.

Jahre nach der Gründung von Kreos

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Gründung der Stadt Kreos durch die Mythanen
vor 400 Die Gothori und Thuatha werden von Stammesfürsten geführt; zum Waffengang treten Herzöge oder Könige an ihre Spitze, dabei kommt es zeitweise auch zum Bund mehrerer Stämme. Von Zeit zu Zeit versucht ein Fürst , einen solchen Bund über längere Zeit zu festigen, doch Kreos schickt regelmäßig Truppen, die diese Länder verwüsten.
Die Sueben in Calan werden von Herzögen aus der Sippe der Tauferer geführt. Von Est besiedeln Laighinnsippen die Täler in Lambar und Calan, von Ydd bewegen sich die Cladhinn entlang der alten Talwege und Paßstraßen ins Land hinein.
um 400 Gründung der Siedlungen Dhanndhcaer (Dinas Ulmor) und Tandor
nach 400 Die Stammesbräuche und die Gestalt der Länder Agenirons bewirken die Entstehung dreier grob unterscheidbarer Machtbereiche (hier angenommene gothorische Benennungen): Estar (die späteren Provinzen Tandor, Sengor, Ganter, Lambar und Calan, dazu Eisatnahp; oder thuathisch: die späteren Länder Tir Bolghainn, Tir Cladhainn, Tir Laghainn und Eisatnahp), Neustar (Moiné bzw. Tir Nemedhainn) und Mirgund (Sambur).
420 Gründung von Gwallcaer
um 470 Geburt des Mannes, der einmal Herr von Himmelswehr werden wird.
487 Die Mythanen haben von Helgard aus Truppen nach Wes geschickt. Estar liegt abermals zerschlagen da. Der geschlagene Herzog Pippin, Oberhaupt der Sippe der Salenger, und alle seine Mitstreiter werden gezwungen, Geiseln zu stellen. Pippin muß den erstgeborenen Sohn und Erben den mythanischen Vasallen übergeben.
493 Eine Heeresversammlung der Clanthonen - der Befürworter der Reichseinheit - soll Pippins Autorität in Estar festigen und die Stämme einigen. Sein Sohn Martell, dessen Mutter eine Bolghinn war, wird als Nachfolger ausgerufen. Die ostrischen Stammesführer lehnen Martell ab und verweigern die Gefolgschaft. Pippin wird getötet; seine Gefolgschaft muß fliehen.
494 Martell geht Bündnisse mit geneigten Thuathaführern ein. Das ermöglicht es ihm, die weswärts drängenden Waxen und Kimburen aufzuhalten (Schlacht in der Ebene vor den Küstenbergen). Der Thuathabund wird in erweitertem Umgang zwischen Clanthonen, Teilen der Kimburen und den Bolghinn geschlossen.
494 Martell überzeugt geneigte Sueben-Sippen, sich gegen den Herzog der Sueben (den Herrn ihrer führenden Sippe, der Tauferer) zu erheben. Im Gegenzug spricht er Garantien für das Stammesherzogtum aus. Die Clanthonen übernehmen das suebische Hochland. Unter hohen Verlusten wird der Riesenpaß genommen, dann der obere Frühlingspfad. Der Suebenbund wird geschlossen.
495 Die nicht den Bündnissen angeschlossenen ostrischen Stämme marschieren, unterstützt von illyontischen Truppen, gegen Martell. Am (Lambar)-Paß kommt es zu einem Treffen, das durch Verrat zur Niederlage für Martell wird. Die Ostrier rücken vor, bis Martells Heer nahe des Kessels von Sengor eingeschlossen wird. Martell trägt nur dank des Eingreifens der Zwerge den Sieg davon.
496 In Kreos wird offenbar, daß Estar sich neu zu formieren droht. Die Vasallen der Mythanen überziehen das estliche Estar mit Schrecken und festigen ihre Herrschaft. Der Weg ins Clanthonenland ist ihnen jedoch verwehrt, außer auf zauberischem Weg, und im Gebirge ist ihre Zaubermacht gering – der Riesen wegen, sagt die Legende. Als Martell bekannt wird, daß die mythanischen Hilfsvölker in Mirgund verbrannte Erde hinterlassen und auch in Neustar wüten, erkennt er die Gefahr einer Umklammerung und stößt mit einem großen Heer über den Frühlingspfad nach Süden vor. Es kommt zum Treffen im Nor von Mirgund: Martell schlägt den zweifach überlegenen Feind in der Schlacht am Schwarzen Wasser.
499 Martell, nun König von Estar, begeistert die Stämme vom Kerrimund bis zum Golf der blauen Wellen. Der Gothoribund wird geschlossen
500 Die Mehrheit der Stämme der Gothori und Thuatha treten zur Heeresversammlung im Kessel von Sengor zusammen. Martell entsagt dem Herzogtum der Clanthonen und legt die Krone Estars ab. Im Namen der Clanthonen ruft Martell ein neues Königtum aller Stämme aus - "Der neue Bund heißt Clanthon!" - und gewinnt die Zustimmung der Versammlung, die den Eid auf Martell leistet:

Ich schöre der Krone ewige Treue
Im Jubel, im Sieg, in Trauer und Reue

Anschließend schwören die Stämme, die Macht der Mythanen zu brechen:

Hand und Verstand heilen die Not
Clanthons Schwert sei Mythanos Tod!

Eine überraschend eintreffende Abordnung des Zwergenkönigs begrüßt den Eid und schenkt Martell eine prächtige Krone. Die Zwerge fordern jedoch einen weiteren Eid auf das Land:

Das Land ist in mir, ich bin das Land
Mein Herz für die Krone als ewiges Pfand

Erdbeben und Drachenfeuer besiegeln den Eid.

Jahre nach dem Schwur

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Gründung von Clanthon; Mythanenschwur und Beginn des langen Krieges gegen Kreos
4 Martell schenkt einer Suebensippe das Tal der Plima und erteilt ihr den Auftrag, eine Zuflucht für den König zu errichten. Ein Vertrag mit den Zwergen gewährt ihnen Bergrechte, nach dem von allem Edlen ein Drittel den Zwergen zugutekommt. Zum Dank benennen die Sueben das Tal nach Martell.
11 Martell erhält Zugang zum Auge des Bergriesen Kevedal. Er versucht, mittels des Auges den Lauf der Ereignisse vorherzusehen. Ihm erscheint das Einhorn, das er zum Wappentier Clanthons macht.
12 Mit dem Sieg in der Drachenschlacht von Helgard hat Martell die Länder der Gothori und Thuatha befreit.
15 Fertigstellung des festen Hauses im Martelltal. Die Burg wird Himmelswehr genannt; die dort lebende Suebensippe nennt sich fortan "von Himmelswehr".
17 Der erste Herr von Himmelswehr stirbt im Krieg gegen Kreos.
vor 45 Ritter Hugo von Peine gründet in Tandor den Bund des Einglaubens. Sein Zeichen ist das silberne Schwertkreuz auf schwarzem Grund.
45 Tandor erhält Stadtrecht.
55 Die Kimburen gründen die Stadt Ahnarab in Lambar/Tir Laighainn.
95 Clanthon und die mit ihm verbündeten Völker erobern Kreos und brechen die Macht des mythanischen Zauberreiches über Ageniron. Der Legende nach führt der Gebrauch zauberischer Mittel, die die Eroberung ermöglichen, zum Untergang des Landes Alba.
ab 100 zahlreiche Fehden zwischen den Tauferern und denen von Himmelswehr um die Herzogswürde von Calan und andere Pfründe
130 Gründung von Rhyallis
ab 150 Der Bund des Einglaubens wird in Clanthon und Est-Estar in zahlreiche Fehden verstrickt. Königin Agnes gibt dem Bund den Auftrag, Neustar für Clanthon zu sichern. Der Bund versammelt seine dortigen Erwerbungen künftig unter dem Namen Portoglades und benennt sich in Schwertbund von Portoglades um.
vor 185 Die Thuatha werden zunehmend von der Macht ausgeschlossen Die Bolghinn beginnen damit, die Länder anderer Stämme unter ihre Herrschaft zu bringen.
185 Der Bolghinnfürst erobert das Gebiet der Cladhinn im Kessel von Sengor und nennt sich "Hochkönig von Tir Bolghainn und Tir Cladhainn"; Bau eines Königspalastes in Dhanndhcaer. Teile von Calan fallen unter thuathische Vorherrschaft.
190 Gründung von Forcy
210 Etolia wird zur Stadt erhoben.
ab 280 Die Bolghinn berennen Lambar/Tir Laighinn.
281 Die Gothori in Est-Estar bauen Armingstein zur Stadt aus.
289 Der Bolghinnfürst nennt sich nun "Hochkönig von Bolghainn, Cladhainn und Laighainn". Ganz Calan lebt nun unter thuathischer Vorherrschaft. Die Nemhedhinn und Gothori des alten Neustar gründen das Reich Moiné. Der Schwertbund übergibt die Ländereien von Portoglades der neuen Krone. Seine Besitzungen in Clanthon werden daraufhin beschlagnahmt.
298 Tod König Geros; seine Verwandten fliehen nach Sambur. Die Bolghinn nehmen Tandor in Besitz und bestätigen es als Hauptstadt von Clanthon, das sie ausdrücklich neu ausrufen.
413 Die Bolghinnfürstin, die von den Gothori Magdalene genannt wird, besteigt den Thron. Sie nimmt den Gothori Karl zum Mann und versucht, den Zwist der Stämme beizulegen.
444 Karl II. übernimmt die Herrschaft nach Magdalenes Tod und ist der erste gothorische König von Clanthon seit Geros Tod im Jahre 298.
450 Dhanndh Maithach ruft Dwyllugnach aus.
451 König Sigur gründet auf dem Boden des alten Est-Estar Eisatnahp, das stark von Clanthon abhängig bleibt.
452 Gründung des Reiches Illyion.

Ein angeblicher Meister des Schwertbundes von Portoglades erscheint vor König Karl und gibt das Ende seines Ordens bekannt.
454 Magdalenes erstgeborener Sohn Thaddäus besteigt den Thron, bleibt aber kinderlos.
480 Der Bolghinn Dyffedd, ein Großneffe Magdalenes, setzt sich mit Unterstützung der thuathischen Sippen gegen Thaddäus' Verwandtschaft durch und besteigt den Thron.
500 Dyffedds Schwester Nuada stirbt im Kindbett, als sie ihrer Tochter Gwynneida das Leben schenkt.
502 Pirmin von Himmelswehr wird geboren.
505 Dyffedd erobert Moiné.
513 Gwynneida, die gute Aussichten hat, dem kinderlosen Onkel auf den Thron zu folgen, verschwindet spurlos.
516 Tod Dyffedds des Großen. Thaddäus' Neffe Möllbarth kann mit Unterstützung mächtiger Gothorisippen den Thron besteigen.
517 Bernhard von Himmelswehr, ein Anhänger Dyffedds, verliert die Herzogswürde von Calan an die Tauferer. Er kommt in den anschließenden Kämpfen um. Sein noch nicht mündiger Sohn Pirmin verteidigt Himmelswehr gegen Möllbarths Gefolge.
Ageniron 1020 nach Kreos
521 Falkenkrieg: Möllbarth zieht gegen Wolf und Adler, verliert Clanthon an Huanaca und regiert fortan als Herrscher von huascischen Gnaden. Gothorische Ritter aus dem ebenfalls besetzten Moiné ziehen herum, stiften Aufruhr, greifen huascische Truppen an und rufen dazu auf, Möllbarth zu töten. Mit Beginn des Tarantelkrieges verschwinden sie.
523 Möllbarths Anhänger ziehen durch das Land und malen die Zukunft in düsteren Farben. Oftmals mit Druck werden die Menschen zur Flucht ins Ungewisse getrieben. Möllbarths Gegner unter den Gothori verschanzen sich im Gebirge.

Pirmin von Himmelswehr verläßt seine Heimat und reist per Schiff durch die Welt. Der Zweck der Reise bleibt sein Geheimnis. Währenddessen regiert sein Weib Griseldis auf Himmelswehr. Sie läßt Dörfer und Gehöfte am Taleingang verwüsten und beseitigt jedes Anzeichen einer Besiedelung. Alte Wege werden zerstört, neue insgeheim angelegt; der Eissee, der die Plima speist, erhält ein gemauertes Wehr, das es gestattet, den Talgrund nach Wunsch zu fluten.
532 Tarantelkrieg: Auf Befehl des Adlers zieht Möllbarth mit den Huas gegen den Wolf, seine Heere und Flotten werden vernichtet. Clanthon fällt an die Wali. Aus Angst vor der Rache der Möllbarth-Gegner verlassen Möllbarths Anhänger das Land und zwingen viele ihrer Untergebenen, sie zu begleiten. Der König läßt seinen Thron im Stich und flieht aus Ageniron.

Pirmin, der nun den Beinamen "der Seefahrer" trägt, kehrt vor Beginn des Krieges nach Himmelswehr zurück. Nach Möllbarths Flucht verläßt auch er das Land auf einem Schiff. Griseldis führt ihre Regentschaft im Verborgenen fort.
533 Möllbarth kehrt mit einer Flotte zurück, um Clanthon zurück zu erobern, doch vor Huanacas Küsten trifft er auf die Kriegsflöße der Longoten. Er wird geschlagen und zieht sich zurück. Die schwarzhäutigen Longoten werden von ihrer Königin Eleanor angeführt. Sie erobert Clanthon und Moiné und behauptet, die verschwundene Gwynneida zu sein. Trotz dieser hohen Geburt kann sie nicht verhindern, daß die Longoten eine Schreckensherrschaft errichten.
540 Der zu den Möllbarth-Gegnern gehörende Ritter Diniz von Etolia geht nach Lambar und begründet mit seinen Getreuen in den Bergen eine geheime Feste. In den nächsten fünf Jahren ziehen diese Ritter umher, verbreiten das Wort vom "Heiligen Land" und rufen zum Kampf gegen die Fremdherrschaft auf.

Pirmin der Seefahrer kehrt ein zweites Mal zurück und wird wieder Herr auf Himmelswehr.
545 Abermals zieht Möllbarth mit einer Flotte gen Ageniron, doch dieses Mal wird er von wolsischen Schiffen zurückgeschlagen. Trotzdem gelingt es ihm, das Festland zu erreichen. Möllbarth und sein Erzherzog Berlan treiben in den Ebenen Samburs viel Volk zusammen, wohl an 400.000 und schaffen mit Sewolds, des Hünenschmiedes, eigenen Schwertern Yetalf und Balmung ein zauberisches Tor, durch das ihre Ritter die Menschen ins Ungewisse jagen. Die Schwerter aber hatten sie nicht von Sewold, sondern aus den Händen der Mythanen erhalten.
nach 545 Möllbarth und seine Anhänger verschwinden. Erst sehr viel später wird bekannt, daß er mit mythanischer Hilfe die Zeiten in einem zauberischen Glasberg überdauerte.

Immer noch treffen Überlebende aus den Reihen der gothorischen Möllbarth-Gegner in den Bergen ein und bitten um Aufnahme. Die calanische Herzogswürde der wenigen verbliebenen Tauferer wird nicht mehr anerkannt; kein anderes Haus beansprucht sie.

Clanthon wird nun Tir Thuatha genannt.
550 Finsternis senkt sich über Magira. Jedem Volk fügt sie ein anderes Maß an Leid zu. In Calan werden stets eintausend Jahre für die Dauer dieser Zeit angenommen: Die Zahl der Menschen wird langsam geringer, ihre Bauten werden abweisend und wehrhaft. Jede Dunkelheit wird zum Quell der Angst; furchtbare Wesen bevölkern zunehmend jeden Lebensraum. Neid, Mißgunst und Haß vergiften das Leben. Es gibt keine Einigkeit mehr unter den Sippen.
nach 550 In den Listen erscheint nun ein "Pirmin Dinisfreund" als Herr von Himmelswehr. Es gibt Anzeichen dafür, daß es derselbe Pirmin ist, den man zuvor den Seefahrer nannte.
um 580 Pirmin Dinisfreund geht nach Lambar. Über den Zeitpunkt seines Todes ist nichts bekannt. Das Martelltal bleibt verschlossen. Viele Menschen in Calan wissen, daß es bewohnt ist, doch die Reise dorthin gilt als lebensgefährlich.
vor 1300 Die Ritter des Ordens von der Verkündung der Einheit unterhalten ein Haus im erainnischen Indairne, wo sie vor Longoten und Druiden sicher sind. Von dort aus unternehmen sie ihre Fahrten und predigen den Einglauben und den Kampf wider die Finsternis.
um 1300 Die Tauferer beleben die seit 545 ruhende Herzogswürde von Calan neu und fordern, daß sie im Kreise der Gothori von Calan anerkannt werden möge.

Die Clantherin Irmina von Rehwald, deren Sippe in einem Hochtal im yddlichen Calan (Tir Cladhainn) lebt, überläßt dem Orden von der Verkündung der Einheit einige Gehöfte.
um 1330 Die Verkünder der Einheit werden von den Cladhinn aus dem Hochland vertrieben; sie ziehen über den Riesenpaß nach Süden, in den Teil Calans, der von Erainn beherrscht wird.
ab 1350 Nachdem jeder Versuch, die Tauferer vom Anspruch auf die Herzogswürde abzubringen, gescheitert ist, kommt es zu langandauernden Fehden zwischen verschiedenen Gothorisippen.
um 1400 Das Martelltal öffnet sich; die von Himmelswehr treten hervor. Sie erheben Anspruch auf die Herzogswürde von Calan und sichern sich die Unterstützung wichtiger Sippen der Gothori und Thuatha. Ihr Gold und ihre Edelsteine sind dem Silber der Tauferer an Macht überlegen. Die Schätze fördern das Wohlwollen der Erainner und begünstigen die Einnahme von Goldrain, Astaberg und Glurns, die alle an die Tauferer gefallen waren. In der Folge wird das feste Haus Goldrain in Haus Calan umbenannt; die Erstgeborenen derer von Himmelswehr und jene, die die Herzogswürde übernehmen, tragen fortan den Namen "von Calan". Der Kampf gegen finstere Kreaturen wird nun beherzter geführt.
um 1460 Der Orden von der Verkündung der Einheit nimmt seinen Sitz auf Burg S-chengl am Frühlingspfad. Sie rufen dazu auf, einander über alle Schranken hinweg zu lieben, um die Finsternis aus den Herzen zu verbannen. Auf ihr Drängen hin veranstalten die Sippen Treibjagden auf die verdorbenen Wesen der Finsternis.
um 1470 Ruthard von Calan wird geboren.
um 1500 Die Ritter des Ordens von der Verkündung der Einheit nehmen Katz ob Schnals mit Dorf Katzberg und dem festen Haus Katzburg in Besitz. Fortan treten sie offener auf, predigen den Glauben an den Weltenschöpfer auch in thuathischen Dörfern und machen vereinzelt Jagd auf Druiden.

Wolfmut von Calan, Sohn des Ruthard, wird geboren.
1504 Eberhard von Himmelswehr, zweiter Sohn des Ruthard, wird geboren.
1513 Ruthard von Calan befiehlt dem Orden, die Gesetze zu achten und fordert Abgaben. Die Verkünder widersetzen sich; gegen den Willen der calanischen Bauernschaft beginnt Ruthard die Belagerung von Katz.
1518 Katzer Friede: Der Orden von der Verkündung der Einheit erhält Katz zu Lehen und unterwirft sich allen damit verbundenen Pflichten. Der Friedensschluß zwischen Verkündern und Druiden gelingt nur mit Mühe.
1540 Starkhand von Calan, Sohn des Wolfmut, wird geboren.
1550 Die Finsternis hebt sich.
1555 Mendel wird geboren. Er entstammt der Friedelehe Starkhands mit Imma, der Tochter des Schmiedes von Gand.
1556 Vermählung Starkhands mit der vierzehnjährigen Adelheid von Nieder-Reichenbach aus der Sippe der Tauferer.
1557 Starkhands Eltern Edelgard und Wolfmut werden von Trollen in Stücke gerissen. Starkhand wird Herr der Gothori von Calan.
1558 Aus der Ehe mit Adelheid geht Starkhands Tochter Adelmut hervor.
1562 Bruder Eberhard, ehemals von Himmelswehr, der jüngere Bruder von Starkhands verstorbenem Vater Wolfmut, wird Landmeister der Verkündung der Einheit.
1564 Adelheid von Nieder-Reichenbach stirbt an einem Fieber.
1565 Starkhand hat erschütternde Visionen von Clanthon; Gerüchten nach altert er rasch.
1573 Der Righ von Tir Albghainn, Pendror ra Ys, widersetzt sich Dhanndh Hägor ra Manan. Er erklärt Alba zu einem Teil des Reiches von Clanthon. Später wird bekannt, daß er den Glasberg fand und Möllbarth aus seinem zauberischen Schlaf weckte.
1577 Es geht das Gerücht, daß eine Flotte unter dem Einhornbanner auf Ageniron zuhalte. Man rüstet sich, um den Angriff der neuen Möllbarth-Gefolgschaft abzuwehren, doch die Flotte dreht ab und segelt in die Westliche Welt.

Meister Eberhard verläßt den Orden von der Verkündung der Einheit und geht nach Lambar.
1579 Der abtrünnige Righ Pendror führt die von ihm gesammelten Clanthonier nun doch nach Ageniron. Möllbarths Befehl, Tandor und das alte Reich zu erobern, ist nicht durchführbar. Die Agenirer jedoch nehmen das neue Clanthon in ihren Bund auf und Erainn überläßt den Neuankömmlingen ganz Sambur. Hauptstadt wird die alte Orkfeste Peutin. Dort öffnen Möllbarth und seine Mythanen mit Yetalf und Balmung abermals das Tor der Schwerter und all die Tausende und Abertausende von Flüchtlingen aus der längst vergessenen Zeit vor der Finsternis betreten den Boden des neuen Clanthon.

Im Herbst widersetzt sich Adelmut der Vermählung mit einem schwachsinnigen Tauferer-Abkömmling. Sie verläßt Himmelswehr im Streit und geht nach Sambur.

Gegen Ende des Jahres flieht das Oberhaupt der Flüchtlinge aus den Südlichen Welten, Vogt Ullrich von Klingen zu Hadloub, vor den Schergen Pendrors nach Calan und sucht Zuflucht auf Himmelswehr.
1580 Dhanndh Hägor überläßt Möllbarth die Ruinen von Tandor samt der umgebenden Ländereien. Zum ersten Grafen wird der Mythane Derman d'Sorc ernannt.

Es wird bekannt, daß sich der Sohn des Vogtes von Tsalka, Kaspian von Klingen, insgeheim auf eine Rundreise durch Sambur begeben hat, um seine Landsleute gegen Möllbarth einzuschwören.
1581 Unfriede kommt auf zwischen Möllbarths Gefolge und den Agenirern. Erainn und Albyon greifen das neue Clanthon an, Peutin wird zerstört. Möllbarth flieht nach Tandor; sein Geleitzug wird auf dem Riesenpaß von einem Haufen Einheimischer angegriffen - Möllbarth entkommt unverletzt. Das Schlangenvolk nimmt Sambur wieder in Besitz; die samburischen Clanthern herrschen nun von Erainns Gnaden.
1582 Ein Aufstand clanthonischer Haufen wird von den Erainnern niedergeschlagen.

Starkhands Sohn Mendel wird nahe Rotturm von unbekannten Mördern aufgeknüpft.
1583 Der Lange Winter.
1586 Die Flotten des Dunklen Imperiums, eines Bundes, den die samburischen Clanthern zur Rückeroberung ihrer Länder geschmiedet haben, nähern sich Agenirons Küsten. Bevor es zu größeren Kämpfen kommt, verrät Pendror ra Ys den Bund und schließt Frieden mit den Agenirern. Das neue Clanthon erhält Sambur zurück.
1587 Garwydd Siber Lobar, der Dhanndh Hägor auf dem Purpurthron zu Dhanndhcaer nachfolgt, erhebt Starkhand von Calan zum Fynn vom Pfad des Frühlings und gibt ihm das Tal von der Grenze zu Clanthon bis zum Paß der Riesen mitsamt allen Seitentälern zu Lehen. Damit gibt es nach über eintausend Jahren wieder ein Lehen, das Calan genannt wird. Außerdem ernennt der Garwydd Starkhand zum Beauftragten für clanthonische Angelegenheiten.
1588 Starkhand reist mit einer Gesandtschaft nach Peutin und begegnet den Würdenträgern des neuen Clanthon. Es kommt zu einer Begegnung mit Möllbarth.
1592 Garwydd Siber Lobar ernennt Starkhand in Kerrburg zum Righ von Tir Cladhainn. Anschließend ruft der neue Stammkönig das Herzogtum Calan neu aus.

 
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